Die betroffenen Menschen vor Ort müssen in den Reformprozess einbezogen werden. Alle Fraktionen im Rat der Stadt Marienmünster unterstützen diese Bitte. Hier die Stellungnahme der WGB-Fraktion:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
aus tiefer Überzeugung unterstützen wir Ihre Stellungnahme zum obigen Transformationsprozess. Besonders als Fraktion mit dem Namen „Bürgernähe “ ist uns Transparenz sehr wichtig, die wir in der Handhabung dieses bedeutenden Transformationsprozesses schmerzlich vermissen. Die aktuell zu beobachtende Handhabung dieses Prozesses erinnert mehr an die Veröffentlichung eines Erlasses an die gläubigen Untertanen als einen ehrlichen Meinungsaustausch auf Augenhöhe mit dem Erzbistum und den Christen in den Kirchengemeinden. Insofern teilen wir uneingeschränkt die Sorgen der Ortsheimatpfleger im Kreis Höxter! Wir bitten um eine spürbare Kurskorrektur bei diesem zukunftsweisenden Reformvorhaben, andernfalls befürchten wir, dass der dramatisch zu beobachtende Rückzug vieler Menschen aus der Kirche noch weiter beschleunigt werden könnte!
Mit freundlichen Grüßen. Elmar Stricker ‑WGB Fraktionsvorsitzender
Bild: KI-generiert